Die Röstung

Der Röstvorgang

2014-01-05 12.16.46

Der Trommelröster wird auf eine bestimmte Temperatur erhitzt, erst danach gelangen die noch grünen Rohbohnen in den Kessel. Durch den langsamen Temperaturanstieg und die Dauer der Röstung entfalten die Bohnen ihr Aroma. Schon nach ca. 6 Minuten „verlieren“ die Bohnen ihr Häutchen und beginnen sich zu verfärben. Zwischen 11 und 13 Minuten ist ein leises Knacken zu vernehmen und die Bohnen nehmen an Volumen zu. Ist das erste Knacken abgeschlossen, verfärben sich die vorerst noch grün-gelblichen Bohnen hellbraun. Würde der Röstvorgang jetzt gestoppt werden, wäre eine unangenehme Säure erkennbar.

Unmittelbar vor Beendigung des Röstvorganges werden mehrere Stichproben gezogen, um den optimalen Zeitpunkt für den Abbruch zu erkennen. Durch eine schonende Langzeitröstung erhält man nach ca. 16-20 Minuten, je nach Sorte, eine ausgeglichene, milde Säure und einen vollen Körper mit rundem Abgang.

RöstprofilbeschreibungSchrift klein

Die Bohnen haben jetzt etwa 25% ihres Gewichtes verloren, sind aber fast auf das Doppelte gewachsen.

Röstprofil 

Nach dem Rösten ist es wichtig, dass die Bohnen schnell abgekühlt werden. Dies erfolgt in einem sogenannten Kühl-Sieb mit Luftabzug, in der die Bohnen bis zur vollständigen Abkühlung verweilen.

Danach erfolgt die individuelle Mischung, der sogenannte Blend.

 

Die Verpackung

Damit die Bohnen ihr Aroma behalten ist es notwendig, eine hochwertige, luftdichte Vakuumverpackung mit Aromaschutzventil zu verwenden. Durch das Ventil können die gebildeten Gase (CO2= Kohlenstoffdioxyd) entweichen, der Sauerstoff jedoch kann nicht eindringen. Diesen Prozess kann man oft an „aufgeblähten“ Verpackungen erkennen.

Nach ca. 2-3 Wochen entwickelt der Kaffee sein volles Aroma.

Sauerstoff, Temperaturschwankungen und Luftfeuchtigkeit beeinflussen den Kaffee negativ. Daher sollte der Kaffee weder umgefüllt noch für längere Zeit im Bohnenbehälter aufbewahrt werden.

 

bohnensack